Ausbildung

Die Ausbildung in unserer Fahrschule erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben, explizit nach der Empfehlung der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.

Die theoretische Ausbildung erfolgt im theoretischen Unterricht sowie in der abschließenden Prüfungsvorbereitung, in der die Prüfungsreife des Fahrschülers festgestellt wird. Erst nach erreichen der Prüfungsreife dürfen wir den Fahrschüler zur Prüfung zulassen. Dieses hört sich in erster Linie streng an, macht aber Sinn. Denn was nutzt es einem Fahrschüler, wenn er nicht richtig und seriös auf die Prüfung vorbereitet wurde, unvorbereitet zur Prüfung geht und letztlich versagt. Abgesehen vom finanziellen Schaden, verliert man zudem noch viel Zeit, Energie, Motivation und den Mut. Erschwerend kommt hinzu, dass man erfahrungsgemäß in der nächsten Wiederholungsprüfung noch nervöser als in der ersten Prüfung ist. Deshalb ist eine gute Prüfungsvorbereitung ein Kriterium für Seriosität und Qualität. Die praktische Ausbildung erteilen wir auf Wunsch auch auf englisch oder türkisch.

Die praktische Ausbildung umfasst 5 Stufen, welche wir der Reihe nach und vor allem tranzparent mit jedem Fahrschüler durchlaufen.

  • Grundstufe
  • Aufbaustufe
  • Leistungsstufe
  • Besondere Ausbildungsfahrten
  • Reife- und Teststufe

Auch hierbei bereiten wir den Fahrschüler so vor, dass er von uns das Rüstzeug für eine erfolgreiche Prüfung erhält. Dafür stehen wir mit unserem Namen; und unser Erfolg bestätigt unseren Namen!

Wie man’s auch dreht und wendet; Erfolg ist UNSER Konzept!

Theorie:

Wir bieten Euch in unserer Fahrschule 3-Mal die Woche theoretischen Unterricht an. Der theoretische Unterricht findet in unserer Fahrschule montags, mittwochs und freitags in der Zeit von 18:00 – 19:30 Uhr statt.

Theoretischer Unterricht: Der theoretische Unterricht umfasst für alle Fahrerlaubnisklassen 12 Grundthemen zu je 90 Minuten, welche von jedem Fahrerlaubnisbewerber besucht werden müssen. Die Themen sind in sich abgeschlossene Themen, sodass man mittendrin mit einem beliebigem Thema beginnen kann. Der Gesetzgeber hat leider nicht vorgesehen, dass man jedes Thema im einzelnen besuchen muss, sodass man quasi 12-Mal* am selben Thema teilnehmen dürfte. Der Vorteil wäre dann, dass der Fahrerlaubnisbewerber nach dem 4. Mal das Thema selbst vortragen könnte; jedoch bringt das effektiv natürlich nichts. Deshalb empfehlen wir an dieser Stelle, jedes einzelne Thema zu besuchen und daran aktiv teilzunehmen. Hinzu kommen dann noch die Zusatzthemen für die jeweiligen Klassen.

Hinweis: Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden. * Besitz man bereits eine Fahrerlaubnisklasse, so reduziert sich die Anzahl des teilzunehmenden Grundstoffs auf 6 Themen.

Sep Datum Thema Okt Datum Thema Nov Datum Thema
36. KW 40. KW 44. KW
Mo 02.09. 13 Mo 30.09. 11 Mo 28.10. 09
Mi 04.09. 14 Mi 02.10. 12 Mi 30.10. 10
Fr 06.09. 01 Fr 04.10. B1 Fr 01.11. kein Unt.
37. KW 41. KW 45. KW
Mo 09.09. 02 Mo 07.10. B2 Mo 04.11. 11
Mi 11.09. 03 Mi 09.10. 01 Mi 06.11. 12
Fr 13.09. 04 Fr 11.10. 02 Fr 08.11. B1
38. KW 42. KW 46. KW
Mo 16.09. 05 Mo 14.10. 03 Mo 11.11. B2
Mi 18.09. 06 Mi 16.10. 04 Mi 13.11. 01
Fr 20.09. 07 Fr 18.10. 05 Fr 15.11. 02
39. KW 43. KW 47. KW
Mo 23.09. 08 Mo 21.10. 06 Mo 18.11. 03
Mi 25.09. 09 Mi 23.10. 07 Mi 20.11. 04
Fr 27.09. 10 Fr 25.10. 08 Fr 22.11. 05
40.  KW 44. KW 48. KW
Mo 30.09. 11 Mo 28.10. 09 Mo 25.11. 08
Mi 30.10. Mi 27.11. 09
Fr 29.11. 10
Thema 1-12 Grundstoff B1-2 Klasse B
kein Unterricht

Praxis:

Die Zeiten für den praktischen Unterricht passen wir flexibel Eurem Bedarf und Euren Möglichkeiten an. Diese sprechen wir mit Euch ganz individuell ab, sodass Ihr immer eine Übersicht über Eure Fahrstunden für eine ganze Woche habt. Zur Frage, wie viele Fahrstunden denn ein Fahrschüler benötigt, können wir Folgendes sagen:

Übungsfahrstunden: Die Anzahl der Übungsfahrstunden sind nicht fixiert (außer für die Klasse D), sodass man nicht behaupten kann, dass jeder mit “X”-Fahrstunden fertig ausgebildet sei. Jeder Mensch ist nunmal unterschiedlich “gestrickt” und funktioniert anders. Ein Kraftfahrzeug zu bedienen ist eine psychomotorische Angelegenheit, was mit zunehmender Praxis immer mehr zur Routine wird. Bis dahin muss man jedoch zusehen, dass man Hände, Füße, Augen, Ohren und den 7. Sinn miteinander kombiniert. Und genau hierin liegt die Schwierigkeit – die Kombination und Koordination! Ein Kraftfahrzeug zu bedienen ist kein Teufelswerk, sondern erfordert einfach nur Geduld und Ausdauer; manchmal persönliche und manchmal auch finanzielle.

Die praktische Ausbildung sieht so aus, dass wir mit den Übungsstunden beginnen. Hierbei kommt es darauf an, dass Du das Fahrzeug in dessen Handhabung gut bedienen kannst, die Verkehrsbeobachtung aus dem Fahrzeug heraus beherrschst, die Verkehrsveränderungen wahrnehmen und darauf reagieren kannst.

Sonderfahrten: Wenn die oben genannten grundlegenden Faktoren gegeben sind und Du das Fahrzeug mit der notwendigen Verkehrsbeobachtung beherrschst, beginnen wir mit den sogenannten Sonderfahrten, welche eigentlich “Besondere Ausbildungsfahrten” heißen.

Die Sonderfahrten sind vom Gesetzgeber in der Anzahl und dem Beginnzeitpunkt vorgegeben, welche sich für die Klassen A und B auf insgesamt (mindestens) 12 Fahrstunden zu je 45 Minuten Dauer belaufen. 5 Stück auf Landstraßen, 4 Stück auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen und 3 Stück mit “notwendig” eingeschalteter Beleuchtung, quasi bei Dunkelheit.
Für die LKW-Klassen liegt die Anzahl der Sonderfahrten zwischen 5-14, anhängig davon, welche Fahrerlaubnisklasse man macht. Bei den Bus-Klassen sieht es genauso aus, allerdings liegt hier die Anzahl der Fahrstunden im Allgemeinen zwischen 22-89. Wenn nun auch die Sonderfahrten absolviert sind, steht die praktische Prüfung an, auf die man dann noch prüfungsspezifisch vorbereitet wird.

Hinweis: Die praktische Prüfung darf frühestens 1 Monat vor erreichen des Mindestalters absolviert werden.